Dienstag, 10. November 2015

Aus der Komfortzone um die Ecke


Auf Twitter, Whatsapp oder Facebook lese ich in letzter Zeit immer wieder:"Denke mal out of the box"

Es gibt sogar einen deutschen Twitteraccount mit dem Namen "think out of the box" 


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Ich gebe es zu: Ich habe die Nase voll von diesem Ausdruck. Er ist nämlich nicht korrekt.

Man denkt nicht "out of the box", sondern "outside the box"

Ausserhalb der Schublade. Ausserhalb des Rahmens.

Outside the box also. Nicht out of the box. 

Ich würde so gerne sagen:Weg mit der Box. 

Räumt das Ding weg. Weit weg. Ganz weit oben auf dem Regal hat es Platz für die Box.Weg damit - und nicht mehr daran denken, bis es irgendwann vielleicht wieder unglaublich hipp ist, in the box zu denken.

Ich glaube daran. Dass man in 20 Jahren plötzlich zueinander sagt:"Versuch doch mal, in the box zu denken."

Dasselbe mit der Komfortzone: Da muss man ja heutzutage unbedingt raus.

Raus aus der Komfortzone. 
Denn ausserhalb dieser ominösen Komfortzone passiert es, the magic happens outside your comfort zone.
Genau wie bei der Box glaube ich, dass sich auch bei der Komfortzone die Verhältnisse eines Tages wieder verändern.

In einigen Jahren werden die Menschen zueinander sagen:"Du musst wieder mehr in deiner Komfortzone verweilen, das wird dir guttun."


Und ihr werdet euch an meine Worte erinnern. Vielleicht.